Aufwind. Tagebuch für Strategen und gegen Corona. 27

BEWEGTHEIT. Heute sind wir nicht Mainstream, sondern eher mit der Akupunkturnadel unterwegs. Den Stich dorthin zu setzen, wo es weh tut, aber auch Blockaden gelöst werden. Wir ermuntern Manager, sich stets zu bewegen, um Bewegtheit in der Führung zu erzeugen.

ZÖGERLICHKEIT. Bewusst Prozesse runterzubremsem, um Klarheit zu bekommen, genauer hinblicken zu können, die Teile des Ganzen unmissverständlich zu verstehen. Sich um den Vorwurf der Zögerlichkeit nicht scheren zu müssen, da daraus eh wieder der Speed der Umsetzung einer daraus guten Entscheidung wird.

SCHWEISS. Guter ehrlicher Schweiß riecht wie Erfolg, auch wenn ihn Stilberater als No-Go sehen. Sieger schwitzen halt, wenn sie in die Erfolgsstraße einbiegen, das darf auch sichtbar und riechbar sein. Das ist eben hands-on.

SCHAM. Niemand spürt sie gern, aber Scham ist ein wichtiger Kompass: Sich als Führungskraft schämen zu dürfen, auch und gerade in Corona-Zeiten, für Entscheidungen, die man so nicht nochmal treffen würde. Ist wohl besser als schamlos durchzutauchen.